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3Dconnexion SpaceNavigator im Kurztest (2/3)

Ausstattung und Aussehen

Zwar bezeichnet der Hersteller 3Dconnexion sein Produkt offiziell als Maus, doch bis auf die zwei Maustasten links und rechts hat die SpaceNavigator-Maus keine Ähnlichkeiten zu einer gewöhnlichen Maus. Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Maus bleibt der SpaceNavigator an einer Stelle fest auf dem Tisch – ähnlichem einem Joystick. Anstatt das Gerät im Ganzen selber zu bewegen, bedient man die 3D-Maus über eine gummierte Controller-Kappe, welche sich in alle Richtungen drücken, drehen, kippen und sogar nach oben ziehen lässt.

3Dconnexion SpaceNavigator im Kurztest 3Dconnexion SpaceNavigator im Kurztest

Bei der SpaceNavigator-3D-Maus handelt es sich um alles Andere als ein Billigprodukt. So macht das Gerät einen durchweg guten Eindruck. Der Fuß der Maus ist aus gebürstetem Aluminium und macht durch ihr Gewicht von fast einem halben Kilogramm einen soliden, stabilen Stand möglich. Da drüber befindet sich ein schwarzer Streifen aus Kunststoff, welcher zum Einen das Hersteller-Logo beinhaltet und zum Anderen Platz für beide Maustasten bereit stellt.

Auf diesem Sockel steckt die Controller-Kappe, welche seitlich vollständig gummiert ist. In dem Bereich zwischen Controller und Fuß hat 3Dconnexion blaue LEDs eingesetzt, um eben diesen blau zu beleuchten. Alles in Allem macht die 3D-Maus einen sehr guten optischen Eindruck und kann durch Material und Beleuchtung überzeugen.

Bedienung

Wie bereits erwähnt, besitzt die Maus neben den zwei Maustasten einen Controller mit sechs Freiheitsgraden, sodass sich der Controller in alle Richtungen drücken, drehen, kippen und sogar nach oben ziehen lässt. Um diese Funktionen zu nutzen muss die Maus über das festangebrachte USB-Kabel an einen Computer angeschlossen werden. Nach Installation der beiliegen Software, einem kurzem Updatevorgang über das Internet aus Kompatibilitätsgründen zu neueren Programmen, und der Einrichtung durch den Assistenten kann die SpaceNavigator endlich genutzt werden.

Jetzt kann die 3D-Maus in Anwendungen wie Google Earth, 3ds Max, Maya, Photoshop, Second Life, SketchUP, SolidWorks, TurboCAD, Cinema 4D und vielen weiteren Programmen genutzt werden, wobei teilweise noch die Installation von Plug-Ins erforderlich ist. Auf Kompatibilität sollte also bereits im Voraus geachtet werden; eine vollständige Liste ist auf der Webseite von 3Dconnexion einsehbar. Insgesamt sollen bereits über 100 Anwendungen mit der SpaceNavigator-Maus bedienbar sein.

In unserem heutigen Test testen wir die SpaceNavigator von 3Dconnexion in Google Earth, eine Software, die sich unter anderem durch die 3D-Ansichten vieler Gebäude besonders dafür anbietet. Bereits ohne Geschwindigkeitseinstellungen in der Konfiguration zu verändert, lässt sich Google Earth mit ein wenig Übung leicht und intuitiv steuern. Die Software von 3Dconnexion hat selbstständig ein entsprechendes Konfigurationsprofil für Google Earth geladen. Geht die virtuelle Reise über die Staaten und Kontinente zu schnell, so kann die Geschwindigkeit jedes einzelnen Freiheitsgrads frei verstellt werden. Die durch die Controller-Kappe eigegebenen Befehle werden ohne spürbare Verzögerung an Google Earth übermittelt.

Die beiden Maustasten lassen sich – wie soll es auch anders sein – über die Konfiguration frei belegen, sodass Programme gestartet oder Funktionen gesteuert werden können. Zusammenfassend bietet die SpaceNavigator-Maus damit eine innovative, intuitive Steuerung mit einer hohen Genauigkeit. An dieser Stelle haben wir absolut nichts zu bemängeln.
 

 
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