Hardwarehersteller

Orderman

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Orderman
Orderman-Logo
Unternehmensform GmbH
Gründung 1993
Unternehmenssitz Salzburg
Mitarbeiter 96
Umsatz 12,1 Mio. Euro
Branche Datenerfassungsgeräte
Website www.orderman.com

Die Orderman GmbH ist ein österreichisches Unternehmen mit Firmensitz in Salzburg, das Datenerfassungsgeräte für die Gastronomie herstellt. Mit Hilfe der Handhelds werden Bestellungen direkt am Tisch des Gastes eingegeben und per Funk an Küche und Ausschank gesendet. Orderman vertreibt seine Lösungen über ein Netzwerk von mehr als 600 Partnern. Mittlerweile sind in 20.000 Gastronomiebetrieben Orderman-Geräte im Einsatz. [1] Orderman gilt in diesem Bereich als Weltmarktführer und kooperiert mit Vertriebs- und Softwarepartnern sowie Kassenherstellern in 45 Ländern.[2][1] Sowohl Forschung und Entwicklung als auch die Produktion und die Vertriebssteuerung erfolgen in Salzburg.[3]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Orderman wurde 1993 als „think dig High Tech Solutions“ gegründet. Die ersten Kunden waren Skihütten- und Diskotheken.

Im Jahr 2007 wurde das Unternehmen in „Orderman GmbH“ umbenannt. Die vier Gesellschafter Alois Eisl (Geschäftsführer), Gottfried Kaiser (Forschung), Franz Blatnik (Entwicklung) und Willi Katamay (Leiter Vertrieb) teilten sich das Unternehmen zu gleichen Teilen.

Am 7. Juli 2008 wurde bekannt gegeben, dass die Firmenanteile an Radiant Systems, Inc. (Nasdaq: RADS), dem US-Marktführer im Bereich POS-Lösungen für die Gastronomie, verkauft wurden. [4]

Die Orderman Handhelds für die mobile Bestellaufnahme in der Gastronomie
Die Orderman Handhelds für die mobile Bestellaufnahme in der Gastronomie

[Bearbeiten] Produkte

Die Produktpalette von Orderman besteht aus drei Touchscreen- und zwei tastaturbasierten Geräten. Touchscreengeräte werden vor allem von Betrieben eingesetzt, die ein umfangreiches Produktangebot haben. Die eingabebasierten PLU-Geräte sind besonders für die Hochfrequenz-Gastronomie geeignet.

Laut einer Studie 2007 des Marktforschungsinstitutes „OGM“, in der 399 Interviews durchgeführt wurden, ist mit Funkboniersystemen eine Umsatzsteigerung von durchschnittlich 8,5% möglich.[5]

Diese Steigerung soll durch Zeitersparnis erreicht werden. In der Folge werden Tische besser ausgelastet und gleichzeitig wird keine Konsumation in der Abrechnung vergessen.[6]

[Bearbeiten] Unternehmenszahlen

Der Umsatz von Orderman stieg von 6,1 Millionen Euro im Jahr 2004 auf 12,1 Millionen Euro 2007.[7] Derzeit sind über 90 Arbeitnehmer beschäftigt (Stand 07/08). Die Exportquote liegt bei 86 Prozent, neben Österreich und Deutschland sind Spanien und Italien mit eigenen Niederlassungen der Hauptabsatzmarkt des Unternehmens. Insgesamt werden pro Tag rund 15 Millionen Bestellungen über etwa 50.000 Geräte abgewickelt. In Österreich sind 4000 Handhelds in etwa 1800 Betrieben im Einsatz, was einem Marktanteil von 70 bis 80 Prozent entspricht.[8]

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Orderman landet Volltreffer in der EM-Gastronomie, WirtschaftsBlatt, 28.04.2008
  2. Weltmarktführer Orderman in 2007 plus 30 Prozent Umsatz, www.ots.at, 11.03.2008
  3. Schneller Bestellen, Salzburger Nachrichten, 4.3.2008, PDF
  4. Salzburger werden Amerikaner, Salzburger Nachrichten 8.7.2008
  5. „Wissenschaftlich bewiesen: Funkboniersysteme bringen der Gastronomie deutlich mehr Umsatz“
  6. Mobile Bestellerfassung und Abrechnung in der Gastronomie: Vergleich von Ansätzen, Seminararbeit, Universität Koblenz-Landau
  7. Salzburger Orderman will US-Gastronomie erobern, WirtschaftsBlatt, 27.02.2008
  8. Ein System, das Gewinn bringt,OGZ, 28.03.2008, PDF
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