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Prozessrechner

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Prozessrechner sind Rechner, die durch folgende Parameter gekennzeichnet werden:

  • Eingangssignale kommen ausschließlich oder überwiegend von Sensoren,
  • Ausgangssignale werden ausschließlich oder überwiegend über Aktoren ausgegeben,
  • lediglich die Programmierung erfolgt durch Eingaben von Menschen, z. B. per Tastatur,
  • die Datenverarbeitung erfolgt in Echtzeit, entsprechend dem zugehörigen Prozess


Dadurch unterscheiden sie sich von beispielsweise Arbeitsplatzrechnern, die ihre Eingangssignale vorwiegend über die Tastatur erhalten.

Typische Beispiele für Prozessrechner sind:

Größe und Leistung von Prozessrechnern reichen von Ein-Chip-Microcontrollern bis zu vernetzten Großrechnern. Besondere Bedingungen ergeben sich aus der Echtzeitanforderung (Ausgangsdaten müssen für den laufenden Prozess ohne Verzögerung bereitstehen) sowie der Verlässlichkeit, da ein Rechnerabsturz z. B. in einer großen Fertigungsanlage weitaus größere Schäden verursachen kann als z. B. der Absturz eines Bürorechners.

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