Computer

SICOMP

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SICOMP ist eine Bezeichnung der Siemens AG für eine von ihr entwickelte Computerfamilie. Sie unterteilt sich in

[Bearbeiten] SICOMP R und SICOMP M

Auf dieser Computerfamilie baut Teleperm M, ein weltweit eingesetztes System zur Prozessautomatisierung, auf. Der erste Einsatz erfolgte ca. 1985 auf der Hardwarebasis eines SICOMP R Rechners.

Für die SICOMP R und SICOMP M Rechner gibt es inzwischen eine Portierung auf eine PC-basierende Plattform unter dem SICOMP Emulator M2000.

Die Entwicklung des Bedien- und Beobachtungssystems dafür ist:

  • OS252: Baut auf SICOMP R auf (2004 ca. 50 Anlagen in Betrieb), 2 Bedienkanäle
  • OS262-2: Baut auf SICOMP M20 auf, 2 Bedienkanäle
  • OS262-3: Baut auf SICOMP M25 auf, 3 Bedienkanäle
  • OS262-3P: Baut auf SICOMP M26 auf, erstes System mit 4 Mb Speicher (vorher immer 2 MB)
  • OS265-3: Baut auf SICOMP M26 auf. Diese Weiterentwicklung hat neue Funktionen, der Speicher wurde auf 8 MB erhöht und die 3 Bedienkanäle besitzen die "Window-Technik"

SICONFEX ist ein Expertensystem zur Konfigurierung von Betriebssystemen für SICOMP-Prozessrechner. Es wurde 1985 von Lehmann im Auftrag von Siemens München entwickelt.

[Bearbeiten] SICOMP IMC

Weiterhin werden heute SICOMP Industrie-Microcomputer, als PC-Systemplattform für Automatisierungsaufgaben genutzt. Vorteile sind die Modularität, Kompaktheit, der industriegerechte Aufbau in 19"-Technik, Robustheit und schnelle zentrale Prozess-Interfaces zusätzlich zum Feldanschluss. Typische Einsatzbereiche sind Daten- und rechenintesive Aufgaben in der Automatisierungstechnik, zeitkritische Regelungs- und Steuerungsaufgaben, Bedarf von mehreren technologischen Funktionen in einem System.

Technische Eckdaten: Bussysteme Compact PCI sowie SMP16, Baugruppen im Europaformat 3U, Einbaurahmen nach ES902C, Betriebstemperaturbereich 0 bis 55 °C.


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