SICOMP ist eine Bezeichnung der Siemens AG für eine von ihr entwickelte Computerfamilie. Sie unterteilt sich in
Auf dieser Computerfamilie baut Teleperm M, ein weltweit eingesetztes System zur Prozessautomatisierung, auf. Der erste Einsatz erfolgte ca. 1985 auf der Hardwarebasis eines SICOMP R Rechners.
Für die SICOMP R und SICOMP M Rechner gibt es inzwischen eine Portierung auf eine PC-basierende Plattform unter dem SICOMP Emulator M2000.
Die Entwicklung des Bedien- und Beobachtungssystems dafür ist:
SICONFEX ist ein Expertensystem zur Konfigurierung von Betriebssystemen für SICOMP-Prozessrechner. Es wurde 1985 von Lehmann im Auftrag von Siemens München entwickelt.
Weiterhin werden heute SICOMP Industrie-Microcomputer, als PC-Systemplattform für Automatisierungsaufgaben genutzt. Vorteile sind die Modularität, Kompaktheit, der industriegerechte Aufbau in 19"-Technik, Robustheit und schnelle zentrale Prozess-Interfaces zusätzlich zum Feldanschluss. Typische Einsatzbereiche sind Daten- und rechenintesive Aufgaben in der Automatisierungstechnik, zeitkritische Regelungs- und Steuerungsaufgaben, Bedarf von mehreren technologischen Funktionen in einem System.
Technische Eckdaten: Bussysteme Compact PCI sowie SMP16, Baugruppen im Europaformat 3U, Einbaurahmen nach ES902C, Betriebstemperaturbereich 0 bis 55 °C.
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