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Cebit 2007 - Produkte, Gespräche und Trends (13/13)
Fazit und Vorschau
Und damit endet unsere Berichterstattung zur CeBIT 2007 und wir schauen zurück auf eine stressige, aber auch sehr informative und interessante Märzwoche in Hannover. So konnten wir in den Messehallen einige interessante Produkte entdecken, jedoch die wirklichen Knaller, wie beispielsweise die R600-Grafikarten und andere kommende Produkthighlights, blieben im Verborgenen. Von nVidia konnten wir dieses Jahr nicht berichten, da sich der Grafikprozessorhersteller gegen einen Messeauftritt auf der CeBIT 2007 entschieden hat. Ebenfalls nicht vertreten waren Branchenriesen wie unter anderem BenQ, Apple und Nokia. Des Weiteren hat AMD zur CeBIT Herstellern wie unter anderem HIS, PowerColor, GeCube oder Sapphire verboten, Grafikkarten mit den neuen Grafikprozessoren vorzustellen, weshalb auch das ein oder andere enttäuschte Gesicht zu sehen war und was angesichts der hohen Standmieten sicherlich kein Spaß für die Unternehmen gewesen ist. Aber auch AMD selber konnte seine Position im Prozessormarkt nicht verbessern, womit Intel mit seinen Core 2 Prozessoren immer noch die Topmodelle stellt.

Die CeBIT, ein sinkendes Schiff? Angesichts der Tatsache, dass die Messeleitung dieses Jahr versucht hat, die Besucherzahlen mittels Billigtickets á 1 Euro künstlich zu steigern, dürfte das Problem bei den Veranstaltern bekannt sein. Letztendlich konnte man sogar mit einem Besucherplus im Vergleich zum letzten Jahr prahlen, wobei die Billigtickets sicherlich nicht ganz unschuldig waren. Stellt sich nun die Frage, was in Zukunft passieren wird, Stichwort CeBIT 2008. Bereits auf der diesjährigen Abschlusskonferenz gaben die Veranstalter einige Änderungen bekannt, welche hauptsächlich terminologischer Art sind. Öffnete die CeBIT bisher am Donnerstag ihre Pforten, so soll 2008 die weltgrößte Computermesse bereits an einem Dienstag öffnen und sonntags enden. Geschäftkunden und Medien wie wir sollen so die Möglichkeit bekommen, fern ab von Besuchermassen und Gedrängel Produkte zu suchen und geschäftliche Gespräche zu führen. Am Wochenende ist die Messe dann, wie in den vergangenen Jahren, mit erschwinglichen Tickets für jedermann zugänglich. Unserer Meinung nach sind dies durchaus gute Überlegungen, das leckgeschlagene Schiff vor dem Sinken zu bewahren.

Nichtsdestotrotz müssen wir aber bereits heute von möglichen Absagen zur CeBIT 2008 berichten. So sollen die Hersteller ASUS und Gigabyte mit dem Gedanken spielen, der nächsten CeBIT fern zu bleiben. Bewahrheitet sich dies, werden andere Hersteller vermutlich nachziehen. Wir werden berichten.