Tonträger

Buffalo Convention

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Eine Notenrolle für Welte-Mignon nach der Buffalo Comvention, ca. 1919
Eine Notenrolle für Welte-Mignon nach der Buffalo Comvention, ca. 1919

In der Buffalo-Convention vom 10. Dezember 1908[1] einigten sich die amerikanischen Hersteller von Notenrollen für selbstspielende Klaviere (englisch Pianolas) auf einen Standard. Sie kamen überein, zukünftig nur noch zwei Rollenformate mit unterschiedlicher Lochung von 65 und 88 Tönen, aber gleicher Breite von 11 1/4 Zoll = 285 mm zu verwenden. Dies beendete teilweise das auf dem boomenden Markt der mechanischen Klaviere herrschende Chaos der Tonträger und erlaubte in den meisten Fällen das Spielen von Fremdfabrikaten, allerdings teilweise unter Verlust einzelner firmenspezifischer Funktionen.
Dieses Format wurde zum Quasi-Weltstandard.

Die seit 1883 für Orchestrien hergestellte Notenrolle war durch die Markteinführung des Pianola 1898 und der Konkurrenzinstrumente ein Massenprodukt geworden, bei der fast jeder Hersteller sein eigenes Rollenformat benutzt hatte.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Music Trade Review, New York, NY, Vol. 47, No. 24, S. 31 v. 12. Dezember 1908.

[Bearbeiten] Literatur

  • William Braid White: The player-piano up-to-date: a comprehensive treatise ... New York 1914. (Gibt falsch das Jahr 1909 für die Convention an).
Copyright © 2005-2010 Hardware-Aktuell. Alle Rechte vorbehalten.