| Dofus | ||
|---|---|---|
| Entwickler: | Ankama Studio | |
| Publikation: | September 2004 (franz.) September 2005 (engl.) April 2008 (deu.) |
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| Plattform(en): | Windows 98,XP,Vista, Mac OS, Linux | |
| Genre: | MMORPG | |
| Spielmodi: | Mehrspieler | |
| Steuerung: | Tastatur, Maus | |
| Medien: | Download | |
| Sprache: | Französisch, Englisch, Deutsch, Spanisch | |
| Altersfreigabe: | PEGI:![]() |
USK: Keine Klassifizierung |
| Information: | Spieler insgesamt: 7.000.000 |
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Dofus ist ein im September 2004[1] gestartetes Massively Multiplayer Online Role-Playing Game von dem französischen Entwickler Ankama Studio. Weltweit hat es mehr als vier Millionen[2] registrierte Nutzer, von denen ein Teil die kostenpflichtige, erweiterte Spielwelt und -funktionalität nutzt.[3] Technische Grundlage ist Flash, dadurch ist das Spiel unter diversen Betriebssystemen lauffähig.
Dofus wurde mehrfach ausgezeichnet.[4] Nach dem zunächst auf französischsprachige Regionen beschränkten Erfolg von Dofus folgten ab 2005 internationale Versionen (eine Version in deutscher Sprache ist seit dem 12. Juli 2007 online), eine bislang fünfbändige Comicbuch-Reihe mit insgesamt mehr als 80.000[2] verkauften Exemplaren und das taktische Online-Kampfspiel Dofus Arena (2006). Der Entwickler Ankama arbeitet derzeit am Nachfolger Wakfu.
Inhaltsverzeichnis |
Ziel des Spiels ist es, 6 entwendete Dracheneier, sogenannte Dofus wieder zu beschaffen. Man startet als ein Anhänger einer Gottheit (siehe Klassen) in Incarnam, einem Plateau über Amakna, und entwickelt sich durch die Erfahrung, die man in zahllosen Kämpfen sammelt, weiter. Der Charakterlevel stellt dabei ein Maß dar, welches die Entwicklung kennzeichnet. Verschiedenste Zauber, abhängig von der Klasse des Charakters, werden bei bestimmten Leveln freigeschaltet. Anfänglich startet man mit 3 Grundzaubern. Durch Questen und Kämpfe werden die Erfahrungspunkte (EP) gesteigert und bei einer exponentiell wachsenden EP-Grenze erreicht man einen höheren Level. Die Währung in Amakna sind Kamas (k). 1000k entsprechen 1kk, einer gebräuchlichen Konnotation im Handel. Eine Vielzahl von Gegenständen und Ressourcen sind durch gewonnene Kämpfe und Ausüben von Berufen zu erhalten. Anders als bei vielen anderen Online-Spielen, sind Kamas eine scheinbar inflationsfreies Gut, welches auch langfristig gegen Gegenstände eingetauscht werden kann, ohne an Wert verloren zu haben. Dieser Umstand ist in erster Linie der erschwerten Bedingungen des Cheatens in Dofus zuzuschreiben. Nach dem Verlassen Incarnams reist man nach Amakna, genauer gesagt in die neutrale Stadt Astrub. Von dort aus gibt es noch viel zu entdecken...
Die Klasse eines Charakters bestimmt seine Rolle im Kampf sowie sein äußeres Erscheinungsbild.
Die 12 Klassen wurden meist nach Insiderwitzen der Entwickler benannt, z.B. Eniripsa ist ein Anagramm von Aspirine.
Ein angenehmes Feature der Dofus-Klassen ist, dass man die Farbgestaltung der Charaktere selbst übernehmen kann. Jede Klasse hat 3 Farbpartieen, die frei gewählt und nuanciert werden können.
Was sich farblich ändert hängt von der Klasse ab, so kann man bei einer weiblichen Feca die Haarfarbe (1), die Farbe des Kleids (2) und die Farbe der Schuhe und Kleidträger (3) verändern, während man bei einer weiblichen Sadida die Haut- (1), Haar- (2) und Bikinifarbe (3) ändern kann. So erschafft man auch äusserlich einen komplett eigenen Charakter und identifiziert sich besser mit ihm.
Jedem Charakter stehen die gleichen Charakteristika zur Verfügung, welche Elementen zugeordnet sind. Die Fertigkeiten, die Schaden verursachen, werden durch entsprechende Charakteristika unterstützt.
Zusätzlich zu den Klassen können die Spieler auch Berufe wählen und erlernen, um Materialien zu sammeln, Gegenstände herzustellen und virtuelles Geld (sog. "Kamas") zu verdienen. Sie sind geteilt in Sammler- und Handwerksberufe. Sammelberufe sind bedingt auch in der Lage, Ressourcen zu verarbeiten, so kann ein Bauer z.B. Getreide auch zu dem dazugehörigen Mehl verarbeiten, welches dann vom Bäcker weiterverarbeitet wird.
Sammelberufe: Alchemist, Bauer, Bergmann, Fischer, Holzfäller, Jäger
Handwerksberufe: Alchemist, Axtschmied, Bastler, Bäcker, Bogenschnitzer, Dolchschmied, Fischzubereiter, Hammerschmied, Juwelier, Schaufelschmied, Schildschmied, Schlachter, Schneider, Schuhmacher, Schwertschmied, Stabschnitzer, Steckenschnitzer
Bemerkenswert in puncto Berufe ist, dass es schwer ist, ohne Beruf Geld zu verdienen und damit Gegenstände zu kaufen, welche für das Voranschreiten im Spiel existantiell sind. Das ist eine Parabel auf die Werte der heutigen Gesellschaft, Arbeit vermitteln zu wollen, um einen höheren Lebensstandard zu gewährleisten.
Auf dem deutschen Server ist der Beruf Schildschmied freigeschaltet worden.
Das Kampfsystem ist rundenbasiert. Jeder Spieler hat 30 Sekunden Zeit, um seinen Zug zu machen. Es ist möglich PvM (Player vs. Monster) oder PvP (Player vs. Player) zu kämpfen. Dabei tritt man entweder gegen sogenannte Monster-Mobs an, also Gruppierungen von Monstern, oder fordert andere Spieler heraus.
In Kämpfen hat man in jeder Runde als Basis 6 Angriffspunkte (AP) und 3 Bewegungspunkte (BP) zur Verfügung. Es gibt Gegenstände, die zusätzliche AP und BP verleihen, allerdings auch welche, die AP oder BP abziehen.Ab Level 100 bekommt man einen weiteren AP dazu. Das Kampffeld ist der Karte gleich, auf der man den Kampf begann, allerdings ohne die Spieler und Monster, die nicht am Kampf teilnehmen.
Zu Beginn des Kampfes wählen die Spieler ihre Startpositionen, welche von Karte zu Karte unterschiedlich angeordnet sind. Die Karte ist gerastert und mit jedem BP kann man sich horizontal oder vertikal um ein Feld fortbewegen. Fertigkeiten/Zauber, sowie Angriffe mit der ausgerüsteten Waffe benötigen AP.
Für Abonnenten ist es auf vielen Servern möglich, ein Alignment zu wählen, also Bonta (gut) oder Brakmar (böse) zu werden. Mit Alignment kann man Spieler des anderen Alignments oder neutrale Spieler aggressiv angreifen, ohne deren Einverständnis zum Kampf zu benötigen. Auf neutralem Territorium wird neutralen Spielern, die angegriffen werden, eine Lvl 100 Wache zur Verteidigung abgestellt. Dieses Feature wurde auf dem deutschen Server "Nehra" am 8. Februar 2008 freigeschaltet.
Besonders ist auch, dass durch eine ausgewogene Fertigkeitenbalance, praktisch keiner der Charaktere übermächtig ist. Das Kampfsystem und die Fähigkeiten der einzelnen Klassen sind auf gemeinsames Teamspiel ausgelegt.
Wie bei den Klassen schon erwähnt, gehen die Namen einiger Klassen auf Wortspiele der Programmierer zurück. Meist sind sie nur von hinten zu lesen und ergeben dann einen Sinn, so zum Beispiel auch Enutrof (= Fortune (frz.: Glück)), Sram (= Mars), Osamodas (= Sado-Maso), Sadida (= Adidas) und Xelor (= Rolex). Zudem sind in der deutschen, aber vor allem auch in der englischen Version von Dofus, eine Vielzahl von NPCs (Non-play Character) mit Wortspielen und Namensabwandlungen benannt, so zum Beispiel "Sha Kwira" (= Shakira), hier eine Kämpferin in Incarnam, "Tek Abir" (= take a beer (engl.: Nimm ein Bier)), der Wirt in Astrub oder Bolzano Weihernass (= Satz von Bolzano-Weierstraß).
Ein Manga zum Spiel soll diese Jahr beim Verlag Tokyopop erscheinen. [7]
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