Fritzi Fisch bzw. Freddi Fisch (Name ab Spiel Nr. 4) (im Original Freddi Fish) ist eine nach dem Hauptcharakter benannte fünfteilige Computerspielserie von Ron Gilbert für 3-8-jährige, die von Humongous Entertainment entwickelt wurde.
In jedem Spiel müssen die beiden Hauptfiguren, Fritzi und Lukas, ein bestimmtes Ziel erreichen, wie z. B. einen Schatz finden, einen Geist fangen usw. Dazu müssen sie erst mehrere Nebenaufgaben erfüllen, meist mit Hilfe eines Items, das irgendwo zu finden ist. Oft muss aber auch, um das bekommen, etwas getan werden. Jedoch gibt von jedem Abenteuer mehrere Versionen, sodass man nach einmaligen Durchspielen noch nicht alles entdeckt hat.
Auffällig sind die sehr vielen anklickbaren Hintergründe und Gegenstände, die mehrere verschiedene Animationen verbergen. Insgesamt gibt es weit über tausend solcher "Extras".
In diesem Spiel müssen Fritzi und Lukas den Seetangsaatschatz von Oma Flunder finden. Die Haie, die ihn gestohlen haben, haben überall Flaschen mit Hinweisen versteckt, in denen Zettel sind, auf denen der Platz der nächsten Flasche steht. Die letzte Flasche enthält den Ort des Schatzes. Bis diese gefunden ist, müssen Fritzi und Lukas vielen anderen helfen, um nützliche Gegenstände zu bekommen.
Ein Gespenst sucht die Schule heim. Tatsächlich handelt es sich dabei um die beiden Haie aus Teil 1, die den Kindern ihr Spielzeug stehlen wollen. Fritzi und Lukas planen, eine Gespensterfangmaschine zu bauen, für die sie viele verschiedene Gegenstände brauchen, die nicht einfach zu bekommen sind.
Das zweite Spiel baut deutlich auf den ersten Teil auf. Viele Charaktere (Rudi, Adelbert Aal usw.) und Gegenstände, wie das Superduperschnickschnackdingsbums sind aus Teil 1 übernommen. Doch es gibt auch neue Elemente, wie z. B. ein Minispiel, von dem es von da an in jedem Teil eins gibt. Außerdem ist das Spiel deutlich umfangreicher.
Die Schweinefische von Cousine Calico wurden von ihrer Ranch gestohlen. Freddi und Lukas finden zwar das Versteck der Diebe schnell, müssen aber erst auch wie Fischdiebe angezogen sein, damit sie hineindürfen: Hut, Halsband und Schnalle.
Am Ende des Spiels gilt es, den Big Boss zu finden, den Anführer der Schweinefischdiebe. Dies könnte fast jeder sein und die Auflösung ist jedesmal anders. Es gibt am Ende aber immer eine dezente Anspielung darauf, die es dem Spieler erleichtert.
Viele Elemente aus dem Wilden Westen sind zu finden: Es gibt einen Sheriff, einen Schmied, eine Wild West-typische Bar und weiteres.
Ab diesem Spiel werden die Aufnahmen in einem anderen Synchronstudio gemacht. Das erklärt den Namenswechsel und die neuen Stimmen für alle Charaktere.
noch nicht in Deutschland erschienen
Fritzi Fisch bzw. Freddi Fisch (im Original Freddi Fish), synchronisiert von Michaela Degen bzw. Sylvia Nagler (im Original von Annette Toutonghi), ist eine gelbe Fischdame und der Hauptcharakter der Serie. Fritzi macht im Grunde alles richtig und ist quasi das Gegenteil von Lukas. Sie soll dem Spieler daher als Vorbild dienen.
Sie hat eine Oma, Oma Flunder und eine Cousine, Cousine Calico.
Lukas (im Original Luther), synchronisiert von Michaela Amler bzw. Angela Quast (im Original von Mike McAuliffe), ist ein kleiner grüner Fisch und der beste Freund von Fritzi. Lukas ist der typische Antiheld, der immer alles falsch macht (z. B. schafft er es nicht, einen Looping zu schwimmen, weil ein Ast im Weg ist). Oft gibt er auch damit an, alles allein geschafft zu haben, obwohl die "richtigen" Taten immer von Fritzi vollbracht werden.
Er hat einen Onkel namens Benny. Lukas' Lieblingsspielzeug ist der Superheringsman.
Max, synchronisiert von Claus Brockmeyer, ist ein Pelikan, der in mehreren Abenteuern auftritt. Er ist ein guter Freund von Fritzi und hilft ihr im ersten Teil, Blumen zu pflücken, die sie an die anderen verteilt.
Rudi, der Rochen, synchronisiert von Claus Brockmeyer, ist ein Einzelhandelskaufmann, der in den ersten beiden Teilen auftritt. Sein wohl bekanntestes Produkt ist das Superduperschnickschnackdingsbums, das ihm Fritzi im ersten Teil gibt, damit sie eine Perle bekommt. Im zweiten Teil singt er jedoch davon, dass er es mit einer Sardine gegen eine Flasche Öl getauscht habe.
Adelbert Aal, synchronisiert von Andreas Lier, ist ein gefräßiger Aal, der in den ersten beiden Teilen auftaucht. Nachdem man ihn mit reichlich Essen versorgt hat, ist er immer friedlich ("So ein bisschen Zucker wirkt Wunder!") und zieht sich zurück, da er meist Fritzi und Lukas den Weg versperrt.
Die Haie versuchen regelmäßig Fritzi und Lukas etwas zu stehlen bzw. haben es schon getan und die beiden müssen nun versuchen, es wieder zu bekommen. Der fiese und autoritäre Oberhai, synchronisiert von Walter von Hauff, muss sich des Öfteren über den sehr schussligen Unterhai, synchronisiert von Reinhard Brock, aufregen, da dieser etwas falsch getan hat. Doch eigentlich dienen beide demselben, vor dem sie auch beide gleichermaßen Angst haben, Don Krakone, synchronisiert von Claus Brockmeyer, einer Krake, die die Haie immer beauftragt, etwas für sie zu besorgen. Krakone murmelt stets Unverständliches, was die Haie aber dennoch zu verstehen scheinen, und ist im Besitz eines Katzenfisches (was wörtlich genommen werden darf).
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