Pocket Computer (oder auch Taschencomputer) war eine Bezeichnung für BASIC programmierbare graphikfähiger Kleincomputer, welche Anfang der 80er Jahre auf den Markt gebracht wurden.
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Im Jahre 1977 brachte Sharp mit dem PC-1201 seinen ersten programmierbaren Taschenrechner unter der Bezeichnung POCKET COMPUTER auf den Markt. Mit dem Modell EL 5100 folgte ein programmierbarer Taschenrechner im Quer-Format (2½"×7"×½" EL 5100). Diese Bauform ermöglichte ein einzeiliges LC-Display mit erstmals 24 Zeichen, als weitere Innovation, Platz für (zehn) „ABC“ Tasten. Mit dem PC-1211 folgte eine QWERTZ Tastatur, so gilt der Sharp PC-1211, eingeführt im Jahre 1980 heute als erster Pocket Computer.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren die 'Sprachen' der programmierbaren Taschenrechner (zum Beispiel TI-59) stets hersteller- beziehungsweise modellgebunden, Pocket Computer konnten erstmals herstellerunabhängig Programme verarbeiten, welche in der damals sehr populären Programmiersprache BASIC erstellt waren.
Zur Markteinführung gegen Ende 1980 waren diese Rechner durch den niedrigen Einstiegspreis (ab ca. 330 DM) und die gute Verfügbarkeit (die Geräte konnten z.B. im Versandhandel bei Quelle bestellt werden) auch eine preisgünstige Alternative für Computereinsteiger.
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