| Avaya Inc. | |
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| Unternehmensform | Incorporated |
| Gründung | 2. Oktober 2000 |
| Unternehmenssitz | Basking Ridge, New Jersey |
| Unternehmensleitung |
Charles Giancarlo (CEO) |
| Mitarbeiter | ca. 18.000 |
| Website | Avaya Inc. |
Avaya Inc. ist ein US-amerikanisches Kommunikationsunternehmen mit Sitz in Basking Ridge, New Jersey/Vereinigte Staaten. Als Ausgliederung aus Lucent Technologies wurde Avaya am 2. Oktober 2000 eine selbstständige Gesellschaft. Vor dieser Ausgliederung gehörte das Unternehmen über ein Jahrhundert zu Western Electric und AT&T. Avaya hat weltweit über 18.000 Mitarbeiter in über 90 Ländern.
Das Kommunikationsunternehmen ist eines der führenden Unternehmen in der Entwicklung von IP-Telefonie (VoIP) und Callcenter-Lösungen. Die ebenfalls zum Unternehmen gehörenden Avaya Labs, die aus den Bell Laboratories hervorgegangen sind, arbeiten schwerpunktmäßig in ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Kommunikationstechnologien. Avaya hat 4.400 Patente in seinem Besitz bzw. angemeldet.
Im November 2004 wurde das deutsche Telekommunikationsunternehmen Tenovis mit 5.400 Mitarbeitern von Avaya übernommen. Tenovis wurde bei der Integration in den Avaya-Konzern erheblich umgestaltet, unter anderem durch Gründung von Tochterfirmen, in die Unternehmensbereiche wie Montage oder Vertrieb überführt wurden, Ausgliederung von Unternehmensteilen und durch weiteren Personalabbau. Mitte 2006 hatte Avaya europaweit 4.500 Mitarbeiter.
Avaya war einer der Hauptsponsoren der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Umfragen zufolge konnte das Unternehmen, trotz der eingesetzten 40 Millionen Euro, seinen Bekanntheitsgrad in Deutschland nicht wesentlich steigern. Eine Studie der Hochschule Landshut ergab, dass nach dem Turnier nur 17 Prozent der Deutschen den Namen des Kommunikationsdienstleisters kannten.
Am 26. Oktober 2007 wurde Avaya durch die Investmentfirmen Silver Lake Partners und Texas Pacific Group (TPG), für 8,2 Milliarden US-Dollar oder 17,50 US-Dollar je Aktie, übernommen.[1][2] Die Stammaktien wurden von der Börse genommen und seit Handelsbeginn am 26. Oktober 2007 werden sie nicht mehr an der New Yorker Börse (NYSE) gehandelt.[3]
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