| FileZilla | |
|---|---|
![]() |
|
![]() FileZilla 3.0.4 unter Gentoo Linux |
|
| Basisdaten | |
| Entwickler: | Tim Kosse und Team |
| Aktuelle Version: | 3.1.2 (30. August 2008) |
| Betriebssystem: | Windows, Linux, Mac OS |
| Kategorie: | FTP-Client, Portable Software |
| Lizenz: | GPL |
| Deutschsprachig: | ja |
| Website: | filezilla-project.org |
FileZilla ist ein FTP-Client für Microsoft Windows XP, Vista, Mac OS und Linux. Ältere Versionen bis Version 2.2.22 laufen noch in den Windows-Versionen 95, 98 und ME; bis Version 3.0.9 noch in Windows NT und 2000. FileZilla unterstützt die Netzwerkprotokolle FTP, SFTP und FTP über SSL, ist freie Software und steht unter der GPL. Up- und Download werden mittels Drag and Drop gesteuert.
FileZilla 3 ist von Grund auf neu geschrieben worden und setzt auf wxWidgets und Unicode. Letzteres führt zur Einstellung der Unterstützung für die DOS-Linie, dafür ermöglicht es den Einsatz auf Linux und Mac OS. Die Verwendung von FTP-Proxyservern ist seit der Version 3.0.4 möglich.
Trotz der Namensähnlichkeit steht FileZilla nicht im Zusammenhang mit dem Mozilla-Projekt.
Der Quelltext von FileZilla und die Downloads werden über SourceForge bereitgestellt. SourceForge hob FileZilla im November 2003 besonders hervor, indem man es zum Projekt des Monats[1] kürte. Außerdem gewann FileZilla den SourceForge.net Community Choice Award in der Kategorie Netzwerk. Seit Start des Projektes wurde die Software ca. 42,2 Millionen Mal (Stand: 10. August 2008) von SourceForge heruntergeladen.
FileZilla ist inzwischen auch als sogenannte Stickware verfügbar, das heißt, es ist ohne vorherige Installation lauffähig und somit für den Einsatz auf USB-Sticks geeignet.
Neben dem FTP-Client gibt es auch einen FTP-Server. FileZilla Server (aktuelle Version: 0.9.27) ermöglicht den Betrieb eines FTP-Servers und ist ein separates Programm für Windows, das vom gleichen Projekt entwickelt wird. Neben einem einfachen Benutzer- und Gruppen-Management bietet die Software SSL-/TLS-Verschlüsselung, Up-/Downloadraten-Beschränkungen global und pro Benutzer sowie die Möglichkeit, Verbindungen auf bestimmte IP-Adressen sowohl auf Client- wie auf Serverseite einzuschränken. Ein sogenanntes Remote-Admin-Interface ermöglicht auch die Wartung von anderen Computern aus.
Text und Bilder der Lexikonartikel stammen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License.