Tastatur

Funktastatur

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Als Funktastaturen bezeichnet man kabellose Tastaturen, die ihre Daten (im Gegensatz zu Infrarot-Tastaturen) über ein Funksignal zum PC übertragen. In jedem Fall ist die Tastatur der Sender und eine an den PC angeschlossene Einheit der Empfänger.

Bei Datenübertragung per Infrarot müssen Tastatur und Empfänger in Sichtkontakt miteinander stehen. Hindernisse, wie z. B. ein Bücherstapel zwischen ihnen, führen zum Verlust der Verbindung. Die Datenübertragung per Funk hat den Vorteil, dass sie auch Hindernisse überbrücken kann. Bei Funk-Tastaturen kann man zwischen günstigen Tastaturen, die auf relativ niedriger Frequenz senden (meist nur mit beigelegten Empfänger zu empfangen) und Bluetooth-Tastaturen unterscheiden.

Bei allen Verfahren sind Reichweiten innerhalb eines Zimmers von 3 bis 5 m meistens problemlos zu bewältigen. Nachteil des Funks: Bei einer zu großen Reichweite können die Daten theoretisch auch im größeren Umkreis (benachbarte Wohnungen) empfangen werden. Das stellt ein ernst zu nehmendes Sicherheitsproblem dar, da die meisten preiswerten Funktastaturen ihre Daten unverschlüsselt versenden. In sicherheitskritischen Bereichen sollte daher auf Funktastaturen verzichtet werden.

Funktastaturen benötigen eine eigene Stromversorgung, die in der Regel über Batterien hergestellt wird. Das erhöht zum einen die Betriebsmittelkosten und stellt zum anderen ein Umweltproblem dar. Wiederaufladbare Zellen (Akkus) sind für Funktastaturen nur bedingt geeignet, da die Selbstentladung der meisten Akkus höher ist als der Energieverbrauch der Tastatur.

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