Stationsfunkgerät ist ein Funkgerät, das durch seine große Bauform nicht für den tragbaren Einsatz und auch nicht für den Einbau in ein Fahrzeug in Frage kommt.
Sie sind das Gegenpol zu den Mobilfunkgeräten und den Handsprechfunkgeräten.
Inhaltsverzeichnis |
Ein Stationsfunkgerät besteht grundsätzlich aus folgenden Teilen:
Ein typisches Stationsfunkgerät ist zumeist auf einen gewissen Frequenzbereich abgestimmt. Ein leistungsstarke Stromversorgung (typisch >20 Ampere bei 12 Volt) ist nötig für Sendeleistungen um 100 Watt.
Im Amateurfunkdienst werden viele unterschiedliche Stationsfunkgeräte eingesetzt. Stationsfunkgeräte können meistens auf vielen Amateurbändern arbeiten und sind leistungsfähiger als Hand- oder Mobilfunkgeräte. Sie können meistens zusätzlich zu FM auch CW und SSB und das mit höheren Sendeleistungen (meistens 100, bzw. 200 Watt). Stationsfunkgeräte werden meistens fest in stationäre Amateurfunkstellen eingebaut. Durch ihre größere Bauform ist der Einsatz von besserer Technik möglich, so können mehr, und bessere Filter eingebaut werden. So ist die Intermodulation deutlich geringer, als bei Hand- oder Mobilfunkgeräten.
Kurzwellen-Funkgerät mit dem 6 m und 2 m-Band mit 100 Watt Sendeleistung.
UKW-Stationsfunkgerät für das 2 m und 70 Band mit einer Sendeleistung von 100 Watt. Optional kann eine 23 cm-Erweiterung eingebaut werden. Das Funkgerät ist für Funkbetrieb mit Amateurfunksatelliten vorbereitet, setzt aber dafür die richtige Antennenanlage voraus.
Text und Bilder der Lexikonartikel stammen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License.