Grafikkarten

GeForce 8800 GTS von BFG im Test (3/9)

Technische Details

Die GeForce 8800 GTS basiert auf Nvidias neuen G80-Grafikprozessor, welcher sage und schreibe 681 Millionen Transistoren beinhaltet. Als Speicher werden wie bei den ehemaligen Topmodellen noch GDDR3-Module eingesetzt. Der Verwendung von GDDR4 steht der damit verbundene hohe Endpreis der Grafikkarten noch im Wege. Statt Pixel- und Vertex-Shader kommen nun Unified Shader Prozessoren der Unified Shader Architektur, auf die wir auf der nächsten Seite genauer eingehen, zum Einsatz. Hier sei zu erwähnen, dass sich der Chiptakt nicht mit dem Shadertakt gleicht. Weitere Details können der folgenden Tabelle entnommen werden.







GeForce 8800 GTX GeForce 8800 GTS GeForce 7900 GTX
Grafikchip G80 G80 G71
Transistoren 681 Mio. 681 Mio. ca. 278 Mio.
Fertigung 90nm 90nm 90nm
Pixel-Pipelines 128 Unified Shader Prozessoren 96 Unified Shader Prozessoren 24
Pixel-Shader 24
Vertex-Pipelines 8
Chiptakt 575 MHz 500 MHz 650 MHz
Shadertakt 1350 MHz 1200 MHz -
Speichertyp GDDR3 GDDR3 GDDR3
Speicherinterface 384 Bit 320 Bit 256 Bit
Speichergröße 786 MB 640 MB 512 MB
Speichertakt 900 MHz 800 MHz 800 MHz
Shader Model 4.0 4.0 3.0
Preis
Ende November
ab 550€ ab 450€ ab 380€


Die Speichergröße der GeForce 8800 GTS scheint auf den ersten Blick etwas sonderbar. Die 640 MByte der Grafikkarte kommen durch die Anzahl der 64 MByte Module zu Stande. Bei dem GTS Modell kommen 10 Module zum Einsatz, was eine Speichergröße von 640 MByte zur Folge hat. Zum Vergleich: Die GeForce 8800 GTX wartet mit insgesamt 786 MByte auf, was einer Anzahl von 12 Modulen entspricht. Mit einem 320 Bit bzw. 384 Bit breitem Speicherinterface sollen hier laut Nvidia die besten Leistungen erreicht werden.
 

 
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