| Enemy Territory: Quake Wars | ||
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| Entwickler: | Splash Damage, id Software (Linux, Windows), Aspyr Media (Mac OS X), Nerve Software (Xbox 360), Z-Axis (Playstation 3) |
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| Verleger: | Activision | |
| Publikation: | Windows Bild:Flag of Australia.svg 28. September 2007[1] Linux 19. Oktober 2007 Mac Playstation 3 und Xbox 360 |
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| Plattform(en): | Personal Computer (Linux, Mac OS X, Windows), Playstation 3, Xbox 360 | |
| Engine: | id Tech 4 | |
| Genre: | Ego-Shooter | |
| Spielmodi: | Einzelspieler, Mehrspieler | |
| Thematik: | Science Fiction | |
| Steuerung: | Maus und Tastatur | |
| Systemminima: | 2,8 GHz CPU, 512 MB (Windows Vista: 768 MB) RAM, NVIDIA Geforce 5700 / ATI Radeon 9700, Breitband-Internetzugang | |
| Medien: | 1 DVD, Steam | |
| Sprache: | Deutsch, English, Französisch, Spanisch | |
| Aktuelle Version: | 1.5[4] |
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| Kopierschutz: | CD-Key | |
| Altersfreigabe: | PEGI:![]() |
USK:![]() |
| Information: | Anti-Cheat-Tool: Punkbuster[5] |
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Das Computerspiel Enemy Territory: Quake Wars (auch Quake Wars, kurz: ET:QW) ist der Nachfolger des kostenlosen Ego-Shooters Wolfenstein: Enemy Territory, spielt jedoch in dem gleichen Universum wie Quake II und Quake 4. Das Gameplay ist dabei an Wolfenstein: Enemy Territory angelehnt, allerdings gibt es in Enemy Territory: Quake Wars zusätzlich Land- und Luftfahrzeuge. Des Weiteren ist Enemy Territory: Quake Wars im Gegensatz zu Wolfenstein: Enemy Territory nicht kostenlos. Das Computerspiel wurde von Splash Damage für Windows XP und Windows Vista entwickelt, wobei eine modifizierte Version der Doom-3-Engine, sowie die MegaTexture-Technologie zum Einsatz kommt.
Inhaltsverzeichnis |
Aspyr Media hat eine Version für Mac OS X entwickelt, Nerve Software übernahm die Entwicklung für die Xbox 360 und Z-Axis die Entwicklung für die Playstation 3. Eine Version für Linux wurde von id Software bereits veröffentlicht. Von der PC-Version wird auch eine kostenfreie Demo angeboten, mit der eine der zwölf Spielkarten auch online mit anderen Demo-Spielern gespielt werden kann. Außer über DVD wird Quake Wars für PC weltweit auch über Steam vertrieben.
Enemy Territory: Quake Wars ist ein klassenbasiertes Spiel. Es gibt zwei Teams: Die GDF (Global Defence Force), die für die Menschheit kämpft und die Strogg, eine außerirdische Macht, die versucht, die Erde zu invadieren. Auf beiden Seiten gibt es jeweils fünf Klassen, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen und teilweise unterschiedliche Waffen besitzen.
Um zu gewinnen, müssen beide Teams bestimmte Missionen erfüllen. Dabei befindet sich immer ein Team in der Lage des Angreifers, das andere Team dementsprechend in der Lage des Verteidigers. Hat ein Team alle Hauptmissionen einer Map erfolgreich beendet, hat dieses Team gewonnen. Neben den Hauptmissionen gibt es außerdem Nebenmissionen, wie z. B. das Sprengen von Toren, die es einem Team einfacher machen, zu gewinnen.
Punkte (in Quake Wars auch XP genannt, von engl. experience point, "Erfahrungspunkt") bekommt man für das Erfüllen von Missionen, das Austeilen von Schaden oder das effektive Benutzen seiner Klassenfertigkeiten. Mit XP werden zusätzliche Upgrades in vier Kategorien freigeschaltet: Für die momentan gespielte Klasse, leichte Waffen, Fahrzeuge und Battlesense (Effektivität des Handels auf dem Schlachtfeld). Die Upgrades gehen nach dem Ende des Spiels (bzw. der Kampagne) verloren. Die gesammelten XP werden für jeden Spieler online gespeichert.
Der Aufbau der beiden Teams ist vom Grundsatz her gleich, allerdings unterscheiden sie sich auch in einigen Punkten
Die GDF benutzt Medikits und Munitionspackungen, die von Medics bzw. Field Ops verteilt werden.
Die Strogg verwenden einen Stoff namens "Stroyent", der sowohl als Lebensenergie, als auch als Munition dient. Sie können (mit einem gewissen Malus) Lebensenergie und Munition beliebig hin- und her verwandeln. Stroyent kann während des Kampfes nur von Technicians wieder aufgefüllt werden.
Zwar benutzen die GDF und die Strogg prinzipiell die gleichen Waffen, allerdings gibt es einen Hauptunterschied bei der Verwendung der Waffen. Die GDF haben eine begrenzte Anzahl an Munition bei sich, und müssen ihre Waffen nachladen. Die Strogg müssen nicht nachladen, allerdings überhitzen die Waffen bei Dauerfeuer.
Ähnlich verhält es sich bei den Fahrzeugen, die die Teams zur Verfügung haben. Die Fahrzeuge der Strogg sind hochtechnisierter als die der GDF. Sie sind besser gepanzert und bieten mehr Flexibilität. Allerdings fehlen den Strogg reine Transportvehikel. So haben die GDF etwa einen Armadillo-Jeep oder einen Bumblebee-Transporthubschrauber.
Alle Klassen sind für die jeweilige Seite essentiell. Zwar sind vom Prinzip her die Klassen auf beiden Seiten identisch, allerdings unterscheiden sie sich etwa in der Bewaffnung (die Strogg verwenden futuristische Plasma- oder Laserwaffen, die GDF konservative Waffen) und in der Namensgebung der Ausrüstung.
Soldier (GDF) / Aggressor (Strogg)
Der Soldier bzw. Aggressor besitzt von allen Klassen die meisten Trefferpunkte und kann sich als Einziger mit schweren Waffen (Raketenwerfer und Maschinengewehr) ausrüsten. So kann er auch gegen gepanzerte Fahrzeuge und Flugzeuge größeren Schaden anrichten. Außerdem ist er in der Lage, Missionen zu erfüllen, bei denen es erforderlich ist, eine Sprengladung anzubringen.
Medic / Technician
Der Medic der GDF kann seine Teammitglieder heilen und mit Hilfe seines Defibrillators sofort wiederbeleben. Außerdem kann er eine Versorgungskiste anfordern, an der sich GDF-Soldaten heilen und aufmunitionieren können. Der Strogg Technician kann mit hilfe von sog. Stroyent Cells ebenfalls seine Teammitglieder heilen, gleichzeitig dienen die Stroyent Cells auch als Munitionsversorgung. Der Technician kann mit seinem Stroyent Tool bewussteloste Strogg-Soldaten wiederbeleben, was jedoch einige Sekunden dauert, wodurch der Technician stärker der Gefahr ausgesetzt ist, selbst angeschossen zu werden. Das Stroyent Tool kann des Weiteren auch dazu benutzt werden, bewusstlosen GDF-Soldaten Stroyent zu injizieren, wodurch diese zu Wirten ("Spawn Hosts") werden. Diese ermöglicht einem Strogg-Soldaten, an genau dieser Stelle zu spawnen. Medics können diese Spawn Hosts jedoch mit ihrem Defibrillator zerstören, wobei der ehemalige GDF-Soldat allerdings nicht wiederbelebt wird.
Engineer / Constructor
Diese Klasse kann verschiedene Geschütze (Deployables) anfordern (Anti-Personen-Geschütz, Anti-Fahrzeug-Geschütz, Anti-Artillerie-Geschütz), Minen legen, Fahrzeuge und Geschütze reparieren, sowie bestimmte Missionen, etwa das Bauen von Brücken oder Türmen, erfüllen.
Field Ops / Oppressor
Beide Klassen können verschiedene Artilleriegeschütze anfordern, die indirekte, offensive Angriffe ausführen. Die Artillery Cannon / Rail Howitzer feuern eine Reihe von Geschossen, die zufällig im Großraum des gewählten Gebiets aufschlagen. Hammer Launcher / Dark Matter Cannon verursachen eine einzige große Explosion im Zielgebiet und die Rocket Artillery / Plasma Mortar können auf Fahrzeuge und Geschütze aufgeschaltet werden, so dass sie ihr Ziel automatisch verfolgen. Jedoch können diese durch ein Anti-Artillerie-Geschütz des Engineers oder Constructors aufgehalten werden. Nicht aufgehalten werden kann der Airstrike des Field Ops bzw. der Violator des Oppressors, die ebenfalls großflächigen Schaden anrichten, allerdings von dem jeweiligen Soldaten sehr nah am Zielgebiet mit Hilfe eines Zielmarkierers angefordert werden müssen, wodurch der Field Ops/Oppressor stärker feindlichem Feuer ausgesetzt sein kann.
Covert Ops / Infiltrator
Der Covert Ops bzw. Infiltrator kann gegnerische Geschütze und Radars hacken, wodurch diese für 60 Sekunden deaktiviert werden. Mit Hilfe seiner EMP-/Scrambler-Granaten ist er zusätzlich in der Lage, gegnerische Fahrzeuge oder Deployables für 30 Sekunden zu deaktivieren. Beide können die Identität eines gefallenen Gegners annehmen, was es ihnen ermöglicht, sich sehr einfach in die gegnerische Basis zu schleichen, da auch Anti-Personen-Geschütze die Tarnung nicht erkennen.
Es gibt insgesamt 12 spielbare Karten, wobei die GDF sieben Mal das angreifende Team ist. Es sind pro Karte zwischen 3 und 4 Aufgaben zu erfüllen, die meist nur von einer bestimmen Klasse bewältigt werden können. Die Karten Sewer und Valley konnte bereits in den öffentlichen Betaversionen von ETQW gespielt werden. Es gehören jeweils drei Karten zu einer Kampagne:
Quake Wars beinhaltet insgesamt drei Spielmodi:
Die von John Carmack entwickelte MegaTexture-Technologie ist eine Texture Mapping-Technik, mit deren Hilfe eine Map wesentlich realistischer gestaltet werden kann. Dies geschieht mit Hilfe einer insgesamt 1 Gigapixel großen Textur, wodurch u. a. Wiederholungen im Landschaftsdesign vermieden werden können.
Die Durchschnittswertung der deutschsprachigen Magazine liegt bei 83/100.[6]
Quake • Quake II • Quake III Arena • Quake 4 • Enemy Territory: Quake Wars
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