Die Ultra Density Optical (UDO) wurde vom britischen Hersteller Plasmon als Nachfolger der MOD für den professionellen Unternehmenseinsatz entwickelt. Technisch beruht UDO auf der Phase-Change-Technologie und hat eine Speicherkapazität von 30 GB (Gigabyte), UDO2.0 wird mit 60 GB (GByte) angegeben und wurde in Hannover auf der CeBIT 2007 vorgestellt. In den nächsten Jahren sind abwärtskompatible größere Speicherformate geplant. Seit September 2004 basiert die UDO auf der herstellerübergreifenden Norm ISO/IEC 17345.
In der Industrievereinigung UDO Technology Forum sind die UDO-Unterstützer organisiert.
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Das UDO-Medium befindet sich in einer Cartridge im 5-1/4"-Format, damit sie in bereits existierenden Jukeboxen (oder Optical Libraries) des gleichen Mediumformats (5-1/4" MOD) verwendet werden können. Dazu müssen in den Jukeboxen jedoch UDO-Laufwerke installiert werden. MOD und UDO sind nicht kompatibel.
Die UDO wird in drei Medienvarianten zur elektronischen Archivierung angeboten:
Die Datenintegrität der gespeicherten Daten auf den Medien ist auf 50 Jahre zertifiziert.
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